Zeche Zollverein Essen
| Adresse | Zeche Zollverein Essen Gelsenkirchener Straße 181 45309 Essen Ruhrgebiet |
| Öffnungszeiten | Apr-Okt. 10-19h, Nov-März 10-17h |
| Telefon | (0201) 830 36 36 |
| Internet | Homepage |
Der 55 Meter hohe Förderturm der Zeche Zollverein ist als "Eiffel-Turm des Ruhrgebiets" Symbol für die Bergbau- und Stahlindustrievergangenheit einer ganzen Region. Gleichzeitig fungiert es als Erkennungszeichen eines Industriedenkmals, das seit 2001 zum Weltkulturerbe zählt. Hier kann man nicht nur eintauchen in die Geschichte der Kumpels, der Kohle und Kokserei, sondern auch Kultur, Kunst und Design erleben.
Das Gelände besteht aus drei Arealen: Schacht XII, Schacht 1/2/8 und die Kokerei. Zu Beginn des Besuchs lohnt sich ein Abstecher ins Besucherzentrum im Schalthaus. Hier beginnen Führungen über das Zechengelände und man kann sich erst einmal umfassend über das riesige Angebot informieren. Das an einem Tag "abzuarbeiten" ist fast unmöglich, denn neben einem Rundgang auf dem Museumspfad, bei dem man alles über Arbeits- und Produktionsbedingungen und die Geschichte der Zeche erfährt, bieten sich das Red Dot Design Museum und in den verschiedenen Hallen wechselnde Ausstellungen an.
Auf dem Gelände hat vor kurzem eine Managment und Design-Schule eröffnet und die Gebäude von Schacht 1/2/8 bietet Raum für ein Tanz- und Choreographiezentrum. Außerdem haben viele Künstler ihre Werkstätten und Ateliers dort. Angeblich eine der besten Küchen im Ruhrgebiet bietet das Casino Zollverein in den Betonmauern einer alten Kompressorenhalle. Doch was sich wenig einladend anhört, ist dank dunklem Mobiliar, Kronleuchtern und der internationalen leichten Küche ein "Muss" für hungrige Besucher der Zeche.
Und wer keine Lust auf eines der fast täglich stattfindenden Events hat, der schlendert einfach über das weiträumige Gelände und lässt die monumentale Architektur der Fabrikgebäude aus rotem Stahlfachwerk und Backstein auf sich wirken.
Das Gelände besteht aus drei Arealen: Schacht XII, Schacht 1/2/8 und die Kokerei. Zu Beginn des Besuchs lohnt sich ein Abstecher ins Besucherzentrum im Schalthaus. Hier beginnen Führungen über das Zechengelände und man kann sich erst einmal umfassend über das riesige Angebot informieren. Das an einem Tag "abzuarbeiten" ist fast unmöglich, denn neben einem Rundgang auf dem Museumspfad, bei dem man alles über Arbeits- und Produktionsbedingungen und die Geschichte der Zeche erfährt, bieten sich das Red Dot Design Museum und in den verschiedenen Hallen wechselnde Ausstellungen an.
Auf dem Gelände hat vor kurzem eine Managment und Design-Schule eröffnet und die Gebäude von Schacht 1/2/8 bietet Raum für ein Tanz- und Choreographiezentrum. Außerdem haben viele Künstler ihre Werkstätten und Ateliers dort. Angeblich eine der besten Küchen im Ruhrgebiet bietet das Casino Zollverein in den Betonmauern einer alten Kompressorenhalle. Doch was sich wenig einladend anhört, ist dank dunklem Mobiliar, Kronleuchtern und der internationalen leichten Küche ein "Muss" für hungrige Besucher der Zeche.
Und wer keine Lust auf eines der fast täglich stattfindenden Events hat, der schlendert einfach über das weiträumige Gelände und lässt die monumentale Architektur der Fabrikgebäude aus rotem Stahlfachwerk und Backstein auf sich wirken.
Geschichte
Die Geschichte der Zeche Zollverein beginnt mit dem Erwerb von 14 Kohlegrubenfeldern durch Franz Haniel. Im Jahr 1847 wurde mit dem Bau der ersten beiden Abbauschächte begonnen. Anfangs nur 256 Arbeiter und eine Jahresfördermenge von 13.152 t beträgt die Zahl der Arbeiter Ende des 18. Jh. über 2400, die Fördermenge über 1 Mio. Die Zeche war bis dahin durch den Bau einer Kokserei zur Veredelung der Kohle und zwei weiteren Schächten erweitert worden.
Zwanzig Jahre später stehen insgesamt 10 Gruben auf dem Gelände, doch die Modernisierung der alten Anlagen wird notwenig und so wird ab 1928 der Bau eines Zentralschachts (Schacht XII) unter der Aufsicht der Architekten Fritz Schupp und Martin Kremmer vorangetrieben. Durch die Doppelförderung wird die Zeche zur größten im Ruhrgebiet, mit fast 5000 Beschäftigten und doppelter Födermenge. Bis zu 3 Mio. t Kohle werden dank neuer Methoden gefördert und noch 1961 wird eine neue Kokerei mit einer 600m langen Koksofenbatterie eingeweit.
Ende der 60er erlebt die Zeche einen letzten Produktionshöhepunkt, doch mit der Schließung endet die Ära der Steinkohle in Essen und 1993 legen auch die Arbeiter in der Kokserei die Arbeit nieder. Das Zechengelände wurde 1889 unter Denkmalschutz gestellt, die Stiftung Zollverein kümmert sich heuet um Instandhaltung der Schächte und Fabrikgebäude.
Mit der Auszeichnung zum UNESCO-Weltkulturerbe 2001 wurde ein "untypisches" Denkmal gewürdigt, das die Erinnerung an die Architektur, die Arbeit und die Menschen des Industriezeitalters wachhält und neue Nutzungsmöglichkeiten als Ort für Kultur und Events eröffnet.
Zwanzig Jahre später stehen insgesamt 10 Gruben auf dem Gelände, doch die Modernisierung der alten Anlagen wird notwenig und so wird ab 1928 der Bau eines Zentralschachts (Schacht XII) unter der Aufsicht der Architekten Fritz Schupp und Martin Kremmer vorangetrieben. Durch die Doppelförderung wird die Zeche zur größten im Ruhrgebiet, mit fast 5000 Beschäftigten und doppelter Födermenge. Bis zu 3 Mio. t Kohle werden dank neuer Methoden gefördert und noch 1961 wird eine neue Kokerei mit einer 600m langen Koksofenbatterie eingeweit.
Ende der 60er erlebt die Zeche einen letzten Produktionshöhepunkt, doch mit der Schließung endet die Ära der Steinkohle in Essen und 1993 legen auch die Arbeiter in der Kokserei die Arbeit nieder. Das Zechengelände wurde 1889 unter Denkmalschutz gestellt, die Stiftung Zollverein kümmert sich heuet um Instandhaltung der Schächte und Fabrikgebäude.
Mit der Auszeichnung zum UNESCO-Weltkulturerbe 2001 wurde ein "untypisches" Denkmal gewürdigt, das die Erinnerung an die Architektur, die Arbeit und die Menschen des Industriezeitalters wachhält und neue Nutzungsmöglichkeiten als Ort für Kultur und Events eröffnet.
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