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Duisburger Hafen

AdresseDuisburger Hafen
Duisburg-Ruhrort
47119 Duisburg Ruhrgebiet
Telefon(0203) 8031
InternetHomepage

Der Hafen - duisport

Der größte Binnenhafen Europas ist heute ein bedeutender Logistik- und Handelsknotenpunkt und wichtiger Arbeitgeber in Duisburg. Insgesamt besteht er aus 21 Hafenbecken und erstreckt sich von der Ruhrmündung in Ruhrort den Rhein entlang bis nach Duisburg-Rheinhausen.
Der Start des eigentlichen Duisburger Hafens stand unter keinem guten Stern: nachdem der Rhein um 1400 sein Bett nach Westen verlagert hatte, "lag Duisburg auf dem trockenen". Erst im 19. Jh. beschloss man, einen Kanal zum Rhein zu bauen, der heutige Außen- und Innenhafen entstand. Mit dieser Verbindung stand dem Ausbau des Hafens nichts mehr im Weg. Doch das nächste Problem tat sich auf: der nördlich der Ruhr gelegene Ruhrorter Hafen, der schon 1716 gegründet wurde und damals noch unabhängig war, wuchs ebenso.
Um Konkurrenz und Überproduktion entgegenzuwirken, schlossen sich beide Hafengesellschaften 1905 zusammen, ebenso wie die Städte Duisburg, Ruhrort und Meiderich zur neuen Stadt Duisburg.
Im 2. Weltkrieg werden Duisburg und die Hafenanlagen fast völlig zerstört, doch mit dem Aufkommen der Montanindustrie in den 50ern wächst auch der Hafen wieder. Im Laufe des Strukturwandels der letzten Jahrzehnte wandelte sich der Hafen zu einem modernen Containerumschlagplatz und Logistikzentrum.
Am besten kennenlernen kann man den Hafen vom Wasser aus. Die Duisburger Hafenrundfahrtsgesellschaft bietet mehrmals stündlich Hafenrundfahrten an (www.dvv.de).

Der Innenhafen

Der Innenhafen war Teil der im 19. Jh. neu gegrabenen Verbindung Duisburgs mit dem Rhein und ist heute beliebtes Ausgeh- und Partyviertel. Nach dem Niedergang der Stahlindustrie war der Innenhhafen weitgehend ungenutzt, so dass man Mitte der 90er beschloss, die alten Speicher und Getreidemühlen zu restaurieren und die ganze Gegend umzustrukturieren. Neben einer Mischung aus moderner und historischer Archtiktur sah der Plan von Architekt Norman Foster auch die Anlage von Kanälen und kleinen Grachten vor.
Aus dem Lager- und Industrieviertel wurde eine attraktive Wohn- und Geschäftsgegend. Am Wasser haben sich neben Dienstleistungsbüros zahlreiche Kneipen, Restaurants und Cafés niedergelassen und laden zu einem Uferbummel oder zum in der Sonne sitzen und gucken ein.
Und auch für Segler hat man einen neuen Anlegeplatz geschaffen: die Marina mit 120 Liegeplätzen für Yachten, Segel- und Hausboote. Hier findet einmal im Monat der Marina-Markt statt. Im Museum Küppersmühle können Kulturbegeisterte deutsche Gegenwartskunst sehen. Die Sammlung des Duisburgers Hans Grote wird von wechselden Ausstellungen ergänzt.

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